Diese Seite ist für Menschen und Suchmaschinen gestaltet. Zur Version für KI-Systeme (LLM) →

Der ATLAS stellt vor: Das Förderprojekt ZLG

Steckbrief

Logo ZLG

Zukunftslabor GESUNDHEIT

Ziel

Die medizinische Forschung und Gesundheitsversorgung stehen durch die zunehmende Digitalisierung vor einem grundsätzlichen Umbruch. Grundlegende Fortschritte in der Sensorik und Bildgebung im klinischen Alltag sowie privaten Umfeld liefern neue Daten. Die transsektorale Vernetzung von Versorgungsdaten verknüpft die episodischen Datensätze zu heterogenen Datensätzen, welche mittelfristig die gesamte Lebensspanne umfassen. Neue Datenanalyse-Technologien für große Datenmengen ermöglichen neuartige Ansätze für das Verständnis und die Therapie von Erkrankungen. Dabei handelt es sich nicht um den einfachen Einsatz von Technologien, sondern um grundlegende Veränderungen der Gesundheitsversorgung, die sich in einer individuelleren Versorgung, neue telemedizinische Angebote und neue Marktteilnehmer darstellen.

Zentrale Aspekte des Zukunftslabors Gesundheit sind der Einsatz neuer digitaler Methoden in Versorgung und Pflege, eine evidenz- und datenbasierte Medizin, die Gestaltung gesundheitsfördernder Lebenswelten, smarte Implantate und neuartige (Bio-)Sensorik, eine

personalisierte Medizin

sowie umfassende Versorgungsforschung entlang der gesamten Versorgungskette. Besonders bedeutend sind die Schwerpunkte translationale Medizin, Versorgung in der Fläche, individuelle Prävention im Sinne einer gesunden Lebensplanung. Es bedarf auch einer Weiterentwicklung von Ausbildung und Lehre zur notwendigen Kompetenzvermittlung.

Beteiligte

Geförderte Einrichtungen:

HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Fakultät Ingenieurwissenschaft und Gesundheit

Hochschule Hannover, Fakultät III – Medien, Information und Design, Abteilung Information und Kommunikation

Hochschule Osnabrück, Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen

Jade Hochschule Wilhelmshaven Oldenburg Elsfleth, Institut für Technische Assistenzsysteme

Leibniz Universität Hannover, Forschungszentrum L3S und Institut für Informationsverarbeitung

Medizinische Hochschule Hannover, Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik

Technische Universität Braunschweig, Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik

Universität Oldenburg, Abteilung Assistenzsysteme und Medizintechnik

Universitätsmedizin Göttingen, Institut für Medizinische Informatik

Assoziierte Partnerschaften (Stand: 13.01.2022):

aQua – Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH, Göttingen

Ascora GmbH, Ganderkesee

Babybauch GmbH, Braunschweig

Capical GmbH, Braunschweig

embeteco GmbH & Co. KG, Rastede

Evangelische Stiftung Neuerkerode, Sickte

Herodikos GmbH, Varel

IndiScale GmbH, Göttingen

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. – Landesverband Niedersachsen/Bremen, Hannover

Klinikum Oldenburg AöR

Life Science Factory gGmbH, Göttingen

medisite GmbH, Hannover

MinkTec GmbH, Braunschweig

Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V.

OHA Osnabrück Healthcare Accelerator GmbH

Pflegepioniere GmbH, Oldenburg

secunet Security Networks AG, Essen

Förderung

Gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur unter Fördernummer ZN3491 im Niedersächsischen Vorab der Volkswagen Stiftung und betreut vom Zentrum für digitale Innovationen (ZDIN).

Laufzeit

01.10.2019 – 30.09.2024