Der ATLAS präsentiert: Das NRW Förderprojekt VRnano
Steckbrief

Mit VR-Technologie hochkomplexe Laborgeräte intuitiv steuern
Ziel
Hinweis: Dieses Projekt ist abgeschlossen.
Moderne Forschungsarbeit in den Naturwissenschaften ist von hochkomplexen und zunehmend kollaborativen Experimenten geprägt. Inzwischen ist jedoch ein Komplexitätsgrad erreicht, der nur durch jahrelange Erfahrung und mit intensivem Zeitaufwand der Forschenden beherrscht werden kann – speziell, weil die aktuelle Steuerungs- und Visualisierungstechnik in Bezug auf die menschliche Wahrnehmung an ihre Grenzen stößt.
Im Projekt VRnano wird ein Virtual-Reality-basiertes System entwickelt, welches die Interaktionsmöglichkeiten des Menschen – Sinne und Bewegungsapparat – effizienter nutzt. Neue Interaktionsformen zur Steuerung von Laborgeräten werden entwickelt und die Visualisierung sowie Analyse der erhobenen Daten dadurch erleichtert. Dies soll eine signifikante Reduktion des Abstraktionsniveaus ermöglichen und so die Mensch-Experiment-Komplexität verringern. Zudem werden durch die Projektentwicklungen eine lückenlose digitale Dokumentation des Experimentverlaufs sowie neue kollaborative Möglichkeiten durch einen Mehrbenutzerbetrieb unterstützt.
VRnano erforscht grundlegende Fragen der Mensch-Technik-Interaktion in den Nanowissenschaften, z. B. wie einzelne Moleküle von Anwendern manipuliert werden können, oder wie eine Oberfläche aus Atomen den Erfordernissen des Experiments angepasst dargestellt werden kann. Mit VRnano können so die Potenziale einer natürlichen und
immersiven
Technologieschnittstelle erschlossen werden.
Beteiligte
Konsortialführung:
mindQ GmbH & Co. KG, Osnabrück
Konsortium:
Universität Osnabrück
Hochschule Osnabrück
Förderung
Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Laufzeit
01.01.2021 – 31.12.2023