Der ATLAS stellt vor: Das NRW Förderprojekt Train2hear
Steckbrief

Teletherapie bei Hörstörungen mittels adaptiver Trainingsmodule
Ziel
Hinweis: Dieses Projekt ist abgeschlossen.
Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Erprobung eines adaptiven teletherapeutischen Hörtrainings am Beispiel von Menschen mit einer beginnenden Schwerhörigkeit und einseitig ertaubten Cochlea-Implantat(CI)-Trägerinnen und -Trägern. Zur Durchführung des häuslichen Hör- und Sprachtrainings wird durch die Projektpartnerinnen und -partner ein webbasiertes Lernportal für eine individualisierte und alltagsnahe Hör- und Sprachrehabilitation entwickelt. Dabei fungiert die Plattform als „Lernassistent“ für das adaptive Lernen, das sich an die Konzepte der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens anlehnt.
Zur gezielten Nutzerorientierung werden verschiedene Gruppen von unterschiedlich Betroffenen von Kampmann Hörsysteme während des gesamten Projektes einbezogen. Das teletherapeutische Rehabilitationsangebot soll Patientinnen- und Patientenberatungen sowie Hör- und Kommunikationsübungen mit einem individuellen Feedbacksystem beinhalten. Regelmäßige Videokonferenzen mit Therapeutinnen und Therapeuten sichern eine kontinuierliche Supervision und fachliche Anleitung. Im Fokus steht die Konzeption und Umsetzung des adaptiven teletherapeutischen Hörtrainings, dazu gehört ein genderbezogenes quantitatives, individualisiertes Feedbacksystem, die Einbindung von Videosequenzen und die Gestaltung des Therapeutenkontaktes inkl. eines Therapie-Evaluationssystems.
Beteiligte
Konsortialführung:
Hochschule für Gesundheit, Bochum
Konsortium:
Ruhr Universität Bochum
Q2Web GmbH, Pulheim
Kampmann Hörsysteme GmbH, Essen
Förderung
Das Projekt wurde durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und das Land NRW gefördert.
Laufzeit
01.03.2017 – 29.02.2020