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Der ATLAS stellt vor: Das NRW Förderprojekt REXO

Steckbrief

Logo REXO

Smarte Rehabilitation der oberen Extremitäten durch ein intelligentes Soft-Exoskelett

Ziel

Hinweis: Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Beeinträchtigung der Arm- und Greiffunktionen nach verschiedenen neurologischen Erkrankungen schränken die Teilhabe der betroffenen Patienten und Patientinnen am Berufs- und Alltagsleben stark ein und stellen eine große Herausforderung für den Rehabilitationsprozess dar. Zur Intensivierung der konventionellen Therapie und damit Verbesserung des Rehabilitationserfolgs ist ein hochqualitatives, eigenständiges und alltagsnahes Training notwendig. Die Schlüsselkomponente dazu ist ein biomechanisch konzipiertes, adaptives

Exoskelett

für die oberen Extremitäten, das in diesem Projekt entwickelt und explorativ am Patienten eingesetzt werden soll. Das

Exoskelett

berücksichtigt die individuellen Randbedingungen der Erkrankung und kompensiert soweit wie notwendig die Dysfunktion, die die Ausführung von notwendigen Bewegungen verhindert oder unterstützt das Rehabilitationstraining durch antagonistische Aktivierung. Dabei liefert das System aufgrund intelligenter sensorischer und aktuatorischer Verknüpfung immer genau so viel Unterstützung oder Korrektur, wie in der jeweiligen Patientensituation notwendig ist.

Mit dem

Exoskelett

wird ein ganzheitliches Rehabilitationssystem entwickelt. Das System beinhaltet den Entwurf und die Implementierung von Bewegungsaufgaben in der virtuellen Realität, ein auf Biosignalen basierendes Feedback-System sowie einen generischen Dekoder für invasive und nicht invasive Brain-Computer- Interfaces. In der technischen Umsetzung vereint das Soft-

Exoskelett

moderne, sehr leichte, belastbare Materialien mit einer intelligenten, adaptiven Regelung, die vom Träger bzw. der Trägerin keinerlei Einstellungen verlangen. Im Ergebnis ergeben sich neue Perspektiven für eine verbesserte Rehabilitation von Arm- und Handfunktionen. Dadurch kann die Versorgung von Patienten und Patientinnen maßgeblich verbessert werden.

Beteiligte

Konsortialführer:

Hochschule Ruhr West, Mülheim a.d.R.

Verbund:

Ruhr-Universität Bochum; ausführende Stelle: Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum GmbH

Ruhr-Universität Bochum; ausführende Stelle: BG Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH

SNAP GmbH, Bochum

Förderung

Das Vorhaben wird mit Mitteln des Landes NRW und der EU im Rahmen des OP EFRE.NRW 2014-2020 gefördert

Laufzeit

01.10.2019 – 30.09.2022