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Der ATLAS präsentiert das Forschungsprojekt RehaToGo

Steckbrief

Logo RehaToGo

Ein mobiles Messsystem zur Rückkopplung von Alltagsbewegungen für optimierte stationäre Therapieentscheidungen bei gangmotorischen Störungen

Ziel

Ziel des Projektes ist es, die qualitative und quantitative Beurteilung der menschlichen Motorik in der Medizin zu ermöglichen. Dies ist notwendig, um eventuell vorhandene Pathologien zu erkennen, passende Hilfsmittel auszuwählen und eine effiziente und zielgerichtete Rehabilitation zu erreichen.

In führenden Behandlungszentren wird dazu die Ganganalyse verwendet. Da die Kosten und der Raumbedarf für ein Ganglabor sehr hoch sind, ist eine solche Behandlung außerhalb dieser Behandlungszentren meist nicht möglich. Verlässt der Patient das Zentrum wird er für den Behandler so quasi „unsichtbar“, obwohl das volle Potential der Behandlung und Rehabilitation noch nicht ausgeschöpft ist. Mit RehaToGo soll die Behandlung auch im häuslichen Umfeld fortgeführt werden können.

Dazu werden die Patienten mit einer neuen Technologie ausgestattet, die auf

RFID

(Radio Frequency Identification) -„Tags“ beruht. Diese „Tags“ werden in die Alltagskleidung integriert. Mit Hilfe der von ihnen aufgezeichneten und verarbeiteten Daten können die Ärzte die Pathologie und den Genesungsverlauf auch aus der Ferne weiterverfolgen und Behandlungsoptimierungen während kurzer stationärer Interventionen durchführen. Mit diesem neuen Ansatz hat ein größerer Kreis von Patienten und Ärzten Zugriff auf eine Technologie, deren kostenintensive Variante bisher nur spezialisierten Zentren offenstand.

Beteiligte

ID4us GmbH, Duisburg

Universität Duisburg-Essen

Ruhr-Universität Bochum

Universitätsklinikum Essen

Universität Paderborn

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Luttermann GmbH, Essen

Asmblx GmbH & Co. KG, Duisburg

Fraunhofer FHR, Bochum

Klinik Lindenplatz GmbH, Bad Sassendorf

MediClin Fachklinik Rhein/Ruhr, Essen

Deutsche Arthrose-Hilfe, Saarlouis

Förderung

Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union sowie vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Laufzeit

01.10.2019 - 30.09.2022