Diese Seite ist für Menschen und Suchmaschinen gestaltet. Zur Version für KI-Systeme (LLM) →

Der ATLAS präsentiert: Das Projekt KORE INNOVATION

Steckbrief

Logo KORE INNOVATION

Komplikationsreduktion durch einen innovativen perioperativen Behandlungsablauf bei Ovarialkarzinompatientinnen

Ziel

Hinweis: Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Das Projekt KORE INNOVATION hat das Ziel, bleibende körperliche Einschränkungen und die Zahl der Todesfälle nach chirurgischen Eingriffen zu reduzieren. Es will einen neuen Therapieablauf schaffen und mit vier neuartigen Versorgungsmodulen den Anteil schwerer operationsbedingter Komplikationen bei Patientinnen mit einem Ovarialkarzinom von 29 auf 19 Prozent senken. Zentraler Bestandteil der neuen Versorgungsform ist ein Programm, das die Patientinnen auf die Operation vorbereitet (Prähabilitation). Des Weiteren wird im Rahmen aller Module zusätzliches, speziell geschultes Personal eingesetzt. Dabei übernehmen sog. KORE-Nurses die pflegerische Betreuung und Begleitung der Patientinnen im gesamten Umfeld der Operation. Das Projekt führt zudem standardisierte Checklisten in die Versorgung ein, um den Therapieablauf besser analysieren zu können und eine bestmögliche postoperative Versorgung sicherzustellen. Die Weiterbildung und Einbeziehung der Patientinnen ist ein weiteres zentrales Element des neuen Behandlungspfades. In diesem Zusammenhang erfolgt auch eine Einbindung in Patientinnen-Selbsthilfegruppen über die Bundesselbsthilfeorganisation Eierstockkrebs. Das Projekt wird für 42 Monate mit insgesamt ca. 3,8 Millionen Euro gefördert.

Beteiligte

Konsortialführer:

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Konsortium:

Klinikum Essen-Mitte GmbH

Techniker Krankenkasse, Hamburg

Eierstockkrebs Deutschland e. V., Berlin

Förderung

Das Projekt wird durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gefördert.

Laufzeit

2020 - 2023