Der ATLAS stellt vor: Das NRW Förderprojekt KIPos
Steckbrief

KI-gesteuerte postoperative Versorgung herzchirurgischer Patienten
Ziel
Hinweis: Dieses Projekt ist abgeschlossen.
Die Versorgung von herzchirurgischen Patientinnen und Patienten nach einer Operation ist wegen des hohen Erkrankungs- und Sterberisikos sehr herausfordernd. Dabei können in jeder Phase der Versorgung lebensbedrohliche Komplikationen auftreten, die rechtzeitig erkannt werden müssen. Deswegen ist ein intensives und kontinuierliches
Monitoring
der Patientinnen und Patienten für eine frühe Erkennung und Vermeidung von postoperativen Komplikationen besonders wichtig.
Ziel von KIPos ist die Verbesserung der postoperativen Versorgung herzchirurgischer Patientinnen und Patienten durch ein KI-basiertes, interaktives Unterstützungssystem. Durch eine KI-getriebene Analyse patientenbezogener Daten auf der Intensiv- und Überwachungsstation werden pflegerische und ärztliche Behandlungsabläufe vorausschauend erkannt und unterstützt. Eine interaktive Visualisierung der benötigten Informationen führt dabei zu einer Versorgungsverbesserung. Zusätzlich kann Betroffenen und Angehörigen ein besseres Verständnis für den Gesundheitszustand nach dem Eingriff vermittelt werden, da der Genesungsprozess in geeigneter Weise kommuniziert wird.
KIPos verbindet automatisches, KI-basiertes postoperatives
Monitoring
von Patientinnen und Patienten mit interaktiven Visualisierungen und vorausschauender Assistenz, um die Versorgung und Arbeitsabläufe zu verbessern sowie die Ergebnisse und Analysen transparent zu kommunizieren.
Beteiligte
Verbundkoordinator:
Digital Health Lab Düsseldorf, Universitätsklinikum Düsseldorf
Partner:
Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut (HHI), Berlin
Evangelische Hochschule Ludwigsburg
AICURA medical GmbH, Berlin
Förderung
Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Laufzeit
01.02.2021 - 31.01.2024