eRIKA
Steckbrief

eRezept als Element interprofessioneller Versorgungspfade für kontinuierliche AMTS
Ziel
Mit dem Start von eRIKA sollen wesentliche Schritte zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) erprobt werden. Ziel ist es, Risiken für Patientinnen und Patienten bei der Verordnung und Abgabe von Arzneimitteln zu vermeiden.
Mit dem Projekt eRIKA soll die Kommunikation zwischen Ärzten und Apothekern bei der Medikation digital unterstützt organisiert werden, aufbauend auf dem gesetzlichen E-Rezept-Prozess. Ärztinnen und Ärzte werden dabei zum Verordnungszeitpunkt über die Gesamtmedikation des Patienten informiert und elektronisch bei der AMTS-Prüfung unterstützt. Der Überblick über die Medikation soll möglichst umfassend und aussagekräftig sein – die Nutzung der Routinedaten der Kassen macht dies möglich. Patientinnen und Patienten erhalten einen immer aktuellen Medikationsplan, der auch über eine
App
verfügbar ist. Die verordneten Arzneimittel werden bei der Abgabe in der Apotheke inklusive Chargennummer zentral dokumentiert, sodass bei chargenspezifischen Risikosignalen betroffene Patienten schnell identifiziert und geschützt werden können. Ziel ist es, einen Prozess zu entwickeln, der die
Telematikinfrastruktur
nutzt, perspektivisch könnten die Daten dafür auch über die
elektronische Patientenakte
genutzt werden.
Beteiligte
Konsortialführung:
BARMER, Wuppertal
Konsortium:
AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, Potsdam
Bergische Universität Wuppertal
Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, Dortmund Universität Bielefeld
Universität zu Köln
Förderung
Das Projekt wird durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gefördert.
Laufzeit
01.10.2022 - 30.09.2026