DiMeAs: Digitale Medizinische Assistenz zur Betreuung von Parkinson-Patienten und -Patientinnen
DiMeAs: Digitale Medizinische Assistenz zur Betreuung von Parkinson-Patienten und -Patientinnen
Ziel
Prognosen gehen davon aus, dass bis 2049 die Zahl der Pflegekräfte stark sinken wird, während immer mehr Menschen eine intensive Betreuung benötigen. Besonders bei Parkinson-Patienten und –Patientinnen erfordern die Vielzahl an Therapiedaten und die Kommunikation zwischen Fachkräften einen hohen Abstimmungsaufwand, der die ohnehin stark beanspruchten Pflegekräfte zusätzlich belastet. Die sektorenübergreifende Versorgung von Parkinsonpatienten umfasst eine Vielzahl von Einrichtungen (Kliniken, Therapeuten, niedergelassene Ärzte). Die Pflegefachkraft (PD-Nurse) als Bindeglied zwischen Versorgung und Betroffenen sieht sich mit einer Flut von (derzeit: analogen) Daten und Berichten konfrontiert.
De Einsatz von Künstlicher Intelligenz
(KI)
steht im Mittelpunkt, um die Arbeitsbelastung in der Pflege zu reduzieren. Mit einem intelligenten Assistenzsystem, das auf hochspezialisierten Sprachmodellen basiert, sollen Pflegekräfte dabei unterstützt werden, schnell auf relevante Informationen aus Patientenakten und Fachliteratur zuzugreifen. So können sie wichtige Entscheidungen effizienter treffen und den Zustand der Patienten und Patientinnen präziser einschätzen. Ziel ist es, die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals zu verbessern und gleichzeitig die Versorgungsqualität der Patienten zu steigern.
Beteiligte
inIT – Institut für industrielle Informationstechnik der Technischen Hochschule OWL
Klinikum Lippe
Arbeitswelt.Plus
Förderung
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Projektträger: Projektträger Karlsruhe Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT), Förderkennzeichen: 02L19C118, Förderlinien: Zukunft der Arbeit: Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung (ReKoDa)
Laufzeit
01.12.2024-30.09.2025