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Der ATLAS präsentiert: Das NRW Förderprojekt CovidDataNet.NRW

Steckbrief

Logo CovidDataNet.NRW

Künstliche Intelligenz zur Behandlung schwerer COVID-19-Verläufe

Ziel

Hinweis: Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Um schwer am Coronavirus erkrankte Patientinnen und Patienten besser vor einer lebensbedrohlichen Sepsis zu schützen, fördert das Land Nordrhein-Westfalen den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Diagnostik mit rund 3,6 Millionen Euro. Mithilfe Künstlicher Intelligenz sollen auf Basis großer Datenmengen schwere Krankheitsverläufe und potenziell tödliche Immunreaktionen genauer vorhergesehen und Patientinnen und Patienten auf entsprechend qualifizierte Intensivstationen verlegt werden können. Am Aufbau des Datennetzwerks sind Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen beteiligt.

Die Vernetzung, den Aufbau der zentralen Datenbank sowie die Datenauswertung im Zuge des Projekts CovidDataNet.NRW übernimmt die Firma Kairos GmbH aus Bochum. Als industrieller Partner entwickelt die Chimera Biotec GmbH aus Dortmund die für die Datenerhebung notwendigen Tests, sogenannte Bioassays. Patientinnen und Patienten, die schwer am Coronavirus erkrankt sind, sollen zukünftig besser vor einer lebensbedrohlichen Sepsis geschützt werden. Zu diesem Zweck wird das bereits bestehende Projekt SepsisDataNet.NRW erweitert.

Beteiligte

Konsortialführung:

Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum

Konsortium:

Ruhr-Universität Bochum

Universitätsklinikum Münster

Krankenhaus Köln-Merheim

Universitätsklinikum Bonn

Verbund der Knappschaftskliniken

Kairos GmbH, Bochum

Chimera Biotec GmbH, Dortmund

Förderung

Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) gefördert.

Laufzeit

Seit Juni 2021