CHIMPS-NET
Steckbrief

Kinder und Jugendliche mit psychisch kranken und suchtkranken Eltern – children of mentaly ill parents – network
Ziel
Hinweis: Dieses Projekt ist abgeschlossen.
Im Projekt sollen bundesweit (in jedem Bundesland an mindestens einem Standort) die Kinder und Jugendliche frühestmöglich bereits während der Behandlung ihrer Eltern in der Erwachsenenpsychiatrie auf psychische Auffälligkeiten hin untersucht und ihnen und ihrer Familie nach einem stepped care model ein für sie passendes Behandlungsangebot gemacht werden. Kinder, die nicht psychisch auffällig sind, sollen eine Präventionsmaßnahme (CHIMPS-P) unter Beteiligung eines Sozialarbeiters erhalten. Kinder und Jugendliche, die bereits psychisch auffällig sind, werden in einer familienorientierten Therapie bei einem Psychotherapeuten behandelt (CHIMPS-T). Als positiver Nebeneffekt dieser familienorientierten Behandlung werden auch die Elternteile klinisch gesehen, die sich nicht in psychischer Behandlung befinden. Dadurch können erkrankte aber bislang nicht diagnostizierte und unbehandelte Elternteile unterstützt und bei Bedarf weitergehenden Behandlungen zugeführt werden. Kinder und Jugendliche, die in ländlichen Regionen wohnen und nur eingeschränkt Zugang zu den Versorgungsangeboten haben, soll eine Online-Intervention (e-CHIMPS) mit therapeutischer Begleitung angeboten werden. Alle drei Maßnahmen – CHIMPS-T, CHIMPS-P und e-CHIMPS – werden in randomisiert kontrollierten Studien mit Kindern und Jugendlichen psychisch erkrankter Eltern verglichen, die – wie es zum derzeitigen Zeitpunkt standardmäßig der Fall ist – keine Unterstützung erfahren.
Beteiligte
Konsortialführung:
Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE)
Konsortium:
BARMER, Wuppertal
Techniker Krankenkasse, Hamburg
DAK-Gesundheit, Hamburg
KKH – Kaufmännische Krankenkasse, Hannover
BKK Mobil Oil, München
Dachverband Gemeindepsychiatrie, Köln
Bundesverband für Erziehungshilfe e. V.
Universitätsklinikum Heidelberg
Universitätsmedizin Charité Berlin
aQua-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH, Göttingen
Universität Kiel
Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e. V.
Klinikum der Universität München
Universitätsklinikum Magdeburg
Philipps-Universität Marburg
Universität des Saarlandes, Saarbrücken
Ruppiner Kliniken
Universität Leipzig
LWL-Klinikum Gütersloh
Universitätsklinikum Tübingen
Universität Koblenz-Landau
Krankenhaus und Poliklinik Rüdersdorf GmbH
Helios Klinikum Erfurt GmbH
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Universität zu Köln
Leibnitz Universität Hannover
Medizinische Hochschule Brandenburg CAMPUS GmbH
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH
Förderung
Das Projekt wird durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gefördert.
Laufzeit
01.01.2020 - 31.12.2022