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Nadja Pecquet

Nach dem Maschinenbau-Studium mit den Schwerpunkten Systematische Produktentwicklung und Medizintechnik an der Technischen Universität München arbeitete Nadja Pecquet als wissenschaftliche Mitarbeiterin unter anderem an Methoden zur Bewertung und Auswahl von Lösungsideen in frühen Phasen von Innovationsprozessen. Bereits seit 2009 beschäftigt sie sich im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium mit den Themen Digitalisierung im Gesundheitswesen und Gesundheitswirtschaft und hat die Entstehung und Entwicklung des Virtuellen Krankenhauses von Beginn an begleitet.

Virtuelles Krankenhaus NRW

Die Virtuelles Krankenhaus NRW gGmbH ist die gemeinnützige Trägergesellschaft des Virtuellen Krankenhauses Nordrhein-Westfalen (VKh.NRW) und eine hundertprozentige Tochter des Landes. Ihr Ziel ist der Aufbau und der Betrieb eines telemedizinischen Netzwerks und einer virtuellen Service- und Technikplattform für Telekonsile, um die elektronisch gestützte Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern aber auch sektorenübergreifend erstmals in eine regelhafte Struktur zu überführen.

Als zentrale Organisationseinheit steuert die Gesellschaft die Prozesse, Strukturen und Dienste zur Vermittlung und Durchführung von Telekonsilen und macht diese für registrierte medizinische Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen verfügbar.

Die Gesellschaft versteht sich als Wegbereiter und Schrittmacher für innovative und zukunftsorientierte telemedizinische Versorgungstrukturen, die sich als Bestandteil der Regelversorgung etablieren. Das Virtuelle Krankenhaus soll dazu beitragen, das Potenzial der Digitalisierung im Gesundheitswesen weiter auszuschöpfen und Ärzt:innen in ihrem täglichen Bemühen um eine bestmögliche Patientenversorgung zu unterstützen.

Mit einem praxisorientierten Angebot unterstützt das VKh.NRW ortsunabhängig den medizinischen Wissens- und Informationsaustausch und damit die einrichtungs- und sektorenübergreifende Zusammenarbeit.

Die wesentlichen Instrumente, auf die das Virtuelle Krankenhaus setzt, sind videogestützte Telekonsile zur persönlichen Beratung sowie die elektronische Fallakte (EFA) zum strukturierten und standardisierten Austausch von relevanten Behandlungs- und Patienteninformationen.

Projektbeteiligung