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title: "TELE-KASPER"
language: "de"
type: "project"
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description: "[Archiv] TELEmedizinisches Kompetenznetzwerk „Antibiotic Stewardship in PEdiatRics“"
publisher: "Lehrstuhl für Management und Innovation im Gesundheitswesen, Universität Witten/Herdecke"
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# TELE-KASPER

Steckbrief

![Logo TELE-KASPER](https://www.atlas-digitale-gesundheitswirtschaft.de/mensch/assets/bilder/wp-content/uploads/2021/11/TELE_KASPER-removebg-preview-1.png)

TELEmedizinisches Kompetenznetzwerk „Antibiotic Stewardship in PEdiatRics“

### Ziel

Hinweis: Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Übergeordnetes Ziel von TELE-KASPER ist es, der zunehmenden Antibiotika-Resistenzentwicklung entgegenzuwirken und das Risiko für mögliche gesundheitliche Spätfolgen eines unkritischen Antibiotikaeinsatzes zu reduzieren. Des Weiteren wird die Verbesserung der stationären Versorgung von Kindern mit Infektionen sowie mittelfristig die Reduktion multiresistenter Erreger im Krankenhaus durch einen geringeren und indikationsgerechteren Antibiotika-Einsatz angestrebt. Auf lange Sicht soll das Konzept in die Regelversorgung als neue Versorgungsform etabliert werden und sukzessive medizinisches Personal in dem sogenannten Antibiotic Stewardship geschult werden.

In der Pilotphase wird das Experten-Team der Haunerschen Kinderklinik des LMU Klinikums zehn Kinderkliniken im Münchner Umland über 27 Monate hinweg beraten. Auch an den anderen Standorten wird eine entsprechende Anzahl von Kliniken im Umland unterstützt, so dass am gesamten TELE-KASPER-Netzwerk insgesamt 35 nicht-universitäre Kinderkliniken beteiligt sind. Zu Beginn steht primär der Aufbau eines infektiologischen Netzwerks, das mittels

Telemedizin

und einer

App

(Web-App) als zentrales Kommunikationsmittel Kinderärzten der teilnehmenden umliegenden Krankenhäuser zum Einsatz von Antibiotika beratend zur Seite stehen wird.

Mit der

App

sollen verschiedene Optionen geboten werden: Sie wird einen Antiinfektiva-Leitfaden sowie ein Nachschlagewerk für Ärzte enthalten. Zudem können über diese

App

auch gezielt Anfragen gestellt und Patientenfälle geschildert werden. Eine Antwort gibt es entweder direkt per Kurznachricht oder auch per Video-Fallkonferenz in Form eines telemedizinischen Konsils. Geplant sind außerdem wöchentliche Fallkonferenzen mit mehreren Partnern sowie Fortbildungen für medizinisches Personal.

### Beteiligte

Konsortialführung:

LMU Klinikum, Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital, München

Konsortialpartner:

Universitätsklinikum Halle, Klinische Infektiologie

Universitätsklinikum des Saarlandes, Klinik für pädiatrische Onkologie und Hämatologie, Homburg

Universitätsmedizin Essen, Klinik für Kinderheilkunde I

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik

### Förderung

Das Projekt wird durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gefördert.

### Laufzeit

01.10.2020 - 30.09.2023

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