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title: "Der ATLAS stellt vor: Das NRW Förderprojekt PEESURST"
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description: "Projektziel PEESURST: Verbesserung von Schmerztherapie und Verhinderung der Chronifizierung mittels internetbasiertem Monitoring-System."
publisher: "Lehrstuhl für Management und Innovation im Gesundheitswesen, Universität Witten/Herdecke"
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# Der ATLAS stellt vor: Das NRW Förderprojekt PEESURST

Steckbrief

![Logo PEESURST](https://www.atlas-digitale-gesundheitswirtschaft.de/mensch/assets/bilder/wp-content/uploads/2022/02/Unbenannt-removebg-preview1-720x159.png)

Patient Empowerment/Edukation mittels IT-gestützter Patientenpfade senken die postoperative Schmerzintensität und die Rate an Schmerzchronifizierung nach thoraxchirurgischen Eingriffen

### Ziel

Hinweis: Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Lungenkrebs wird heutzutage in vielen Fällen operativ entfernt. 67 Prozent der Patienten leiden allerdings bereits vor der Operation unter Schmerzen. Halten diese Schmerzen auch noch fünf Tage nach der Operation an, so besteht die Gefahr, dass der Schmerz chronisch wird.

Die Wissenschaftler des Projekts PEESURST möchten die Schmerztherapie verbessern und somit die Chronifizierung verhindern. Dafür setzen sie ein internetbasiertes Monitoring-System ein. Der Patient ist aufgefordert, regelmäßig die Stärke seines Schmerzes zu bewerten. Dafür bietet ihm das Monitoring-System eine Skala von eins bis zehn an, wobei zehn für einen Schmerz steht, der nicht zu ertragen ist. Diesen Wert übermittelt er digital an seine „Pain-Nurse“. Diese überwacht den Schmerzverlauf und rät dem Patienten, gegebenenfalls einen Arzt aufzusuchen, um die Schmerzbehandlung anzupassen.

Um festzustellen, ob diese Vorgehensweise die Chronifizierung des Schmerzes verhindern kann, werden zwei Gruppen von Patienten gebildet. Die eine Gruppe wird nach heutigem Standard therapiert, während die zweite Gruppe zusätzlich das internetbasierte Monitoring-System nutzt. Durch einen Vergleich der beiden Gruppen erfassen die Wissenschaftler, inwiefern das eingesetzte System die Chronifizierungsrate verringern kann.

### Beteiligte

Konsortialführung:

Universitätsmedizin Essen

Konsortium:

AOK-Bundesverband, Berlin

Thoraxklinik Heidelberg

Lungenklinik Hemer

Universitätsklinikum Essen

Universität Duisburg-Essen

### Förderung

Das Projekt wird vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) gefördert.

### Laufzeit

01.12.2018 – 31.05.2022

## Bilder auf dieser Seite

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