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title: "Der ATLAS stellt vor: Das NRW Förderprojekt iFoot"
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description: "Projektziel iFoot: Entwicklung eines intelligenten Verbands zur Verbesserung der Heilungschancen des Diabetischen Fußsyndroms"
publisher: "Lehrstuhl für Management und Innovation im Gesundheitswesen, Universität Witten/Herdecke"
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# Der ATLAS stellt vor: Das NRW Förderprojekt iFoot

Steckbrief

![Logo iFoot](https://www.atlas-digitale-gesundheitswirtschaft.de/mensch/assets/bilder/wp-content/uploads/2021/05/iFoot_Header-removebg-preview-720x239.png)

Verbesserung der einrichtungsübergreifenden Versorgung im Bereich des diabetischen Fußsyndroms durch eHealth

### Ziel

Hinweis: Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Der Diabetes mellitus gehört mit mehr als sechs Millionen Patienten zu den größten Volkskrankheiten Deutschlands. Eine Folge dieser Erkrankung ist das Diabetische Fußsyndrom (DFS). Es trifft rund ein Viertel der Menschen mit Diabetes im Laufe ihres Lebens und kann nicht geheilt werden. An der Hochschule Niederrhein soll jetzt im Rahmen eines Forschungsprojekts ein intelligenter Verband entwickelt werden, der helfen soll die Chancen auf Heilung zu verbessern.

Durch die Schädigungen der Nerven und Blutgefäße durch den Diabetes mellitus bemerken die Patienten Schmerzen an den Füßen nicht. Druckstellen und offene Wunden bleiben oft unbemerkt – und verheilen dann nicht mehr. Laut Deutscher Diabetes Hilfe führt das zu 40.000 Amputationen bei Diabetikern pro Jahr. Klar ist auch: 80 bis 90 Prozent dieser Amputationen ließen sich durch konsequente Vorsorge verhindern.

Und genau da setzt das Projekt „iFoot“ des Competence Center eHealth am Fachbereich Gesundheitswesen der Hochschule Niederrhein an. Die Idee des Teams rund um Professor Dr. Hubert Otten: ein intelligenter Verband, der mit Sensoren ausgestattet ist, die Daten zu Druck, Temperatur, Feuchtigkeit und pH-Wert am Fuß per

App

aufs Handy melden – und zwar dem Patienten, aber auch dem Arzt. Dabei sorgen internationale Standards für die Sicherheit der Patientendaten. „Wir arbeiten dabei eng mit den Kollegen aus dem Fachbereich Elektrotechnik und Informatik zusammen“, sagt Hubert Otten.

Dort wird das Hochschul-Kompetenzzentrum CompASS um Professor Dr. Büddefeld die Sensorik entwickeln und erproben, die diverse Parameter im Verband von Patientinnen und Patienten mit DFS misst. Die Daten werden anschließend

interoperabel

zwischen den Systemen ausgetauscht. Dies liegt im Fokus aller Projekte des CC eHealth:

Interoperabilität

bezeichnet die Fähigkeit von Systemen Informationen auszutauschen, zu verstehen und zu nutzen.

### Beteiligte

Projektleitung:

Hochschule Niederrhein, Krefeld

Partner:

St. Vinzenz-Hospital, Köln

Centrum für Integrierte Diabetesversorgung (CID) GmbH, Köln

PI Probaligence GmbH, Düsseldorf

sanaFactur GmbH, Enger

Initiative Chronische Wunden e. V., Quedlinburg

Netzwerk Diabetischer Fuß Köln und Umgebung e.V., Köln

### Förderung

Das Projekt wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und das Land NRW gefördert.

### Laufzeit

01.01.2019 – 31.12.2021

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